Drei rote Kerzen brennen in Schalen, umgeben von verschiedenen Früchten wie Orangen, Granatäpfeln und Kakis sowie getrockneten Zitrusscheiben, Nüssen und Grünzeug auf einem Tisch mit üppigen Zimmerpflanzen im Hintergrund.

Gartenkalender Dezember

Jetzt ist es an der Zeit die Füße hochzulegen und die besinnliche Zeit zu genießen. Die Vorweihnachtszeit ist auch Dekozeit und der Moment um sich selber mal was Leckeres zu gönnen. Ein paar Kleinigkeiten können allerdings auch im Dezember für die kommende Gartensaison erledigt werden. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps für einen schönen Garten zusammengefasst.

Los geht’s…

 

Winterzeit ist Hobbyzeit. Denn der Dezember ist, wie die anderen Wintermonate auch, nur sehr bedingt zur Gartenarbeit geeignet. Die wenigen anfallenden Arbeiten sind schnell erledigt, sodass Sie sich schnell wieder in Ihre warme Stube begeben können.

Arbeiten im Dezember 

Planen Sie jetzt die kommende Gartensaison und teilen Sie schon mal die Beete ein. Kontrollieren Sie noch vorhandene Restbestände von Gemüse und Blumensamen auf ihr Haltbarkeitsdatum. Und erstellen Sie Listen was Sie noch für die kommende Saison brauchen. Das sind oftmals ganz tolle und sinnvolle Weihnachtsgeschenke. Am besten sortieren Sie sie gleich nach Aussaatdatum und setzen Sie es auf Ihre Agenda, falls Sie diese vorher auf der Fensterbank vorziehen wollen.

Eine Gruppe von grünen Zimmerpflanzen in Töpfen steht neben großen Fenstern, die weiches natürliches Licht hereinlassen. Draußen ist ein Garten oder eine Terrasse mit Holzzaun durch das Glas zu sehen.

Die zu pflegenden Pflanzen wie Datura, Oleander, Bougainvillea und andere Kübelpflanzen, befinden sich fast alle im Winterquartier.

Da sich die Pflanzen in ihrer Winterruhe befinden, benötigen sie nur wenig Wasser. Wenn das Substrat etwa handbreit ausgetrocknet ist, sollten Sie mäßig nachgießen. Im Garten beschränken sich die anfallenden Arbeiten bei strengem Frost meistens auf das Verteilen von Meisenringen und Vogelfutter. Bei starkem Schneefall ist es ratsam, immergrüne Pflanzen von ihrer Schneelast zu befreien. Durch den vorhergegangenen Laubfall sind im Winter manche Ecken sichtbar, die man im Winter nicht gerne sehen will. Denken Sie aber an mögliche Winterschläfer, bevor Sie sich an diesen Ecken zu schaffen machen. Diese schlagen ihr Quartier oft in unaufgeräumten Ecken auf.

 

Treten kalte Temperaturen mit klarem Himmel und Sonnenschein auf, ist die Gefahr von Frostrissen besonders hoch. Gerade bei immergrünen Sträuchern wie Rhododendren und Kamellien, welche noch Feuchtigkeit in den Blättern haben, kann es durch die Sonnenstrahlen in den Zellen zu Rissen kommen, ein Vlies welches dann gerade Gegen die Morgensonne schützt und zusätzlich den kalten Wind abhält, kann hier helfen. Bei Bäumen hilft das sogenannte kalken der Stämme gegen Frostrisse.

Eine der Lieblingspflanzen im Winter sind die Poinsettien, wie die Weihnachtssterne auch genannt werden.

 

Diese ursprünglich aus Mittelamerika stammende Zimmerpflanze überzeugt durch unterschiedlichste Farben und Wuchsformen. Hier geht es zu unseren Pflegetipps und einigen Ideen um sie auch mal anders zu verwenden: Der Weihnachtsstern 

In einem hellen Raum mit großen Fenstern im Hintergrund stehen mehrere Töpfe mit Weihnachtssternen mit roten, rosa und cremefarbenen Blättern auf schwarzen Tischen und einem Holzboden.

Ernte im Dezember

Bei einem sehr milden Winter können Rosen- und Grünkohl sowie Winter- und Lauchzwiebeln noch bis Anfang Januar geerntet werden. Auch Staudensellerie verträgt bei einer großzügigen Strohschicht Temperaturen bis – 10 °C.

Ein festlicher Tisch mit roten Kerzen, Äpfeln, Keksen, Tannenzapfen, dekorativen Schachteln und einem Becher Schlagsahne mit Streuseln. Herbstlaub und Holzbäume sorgen für eine warme, weihnachtliche Atmosphäre.

Aber jetzt ist auch der Moment um sich selber innerlich zu verwöhnen, sei es mit Maroni beim Wintergrillen und Glühwein oder auch weihnachtlich duftenden Bratäpfeln aus dem eigenen Garten.

Hier geht es zum Rezept: Leckerer Bratapfel